Keswick hat geschrieben:Ich glaube eine solche Methode wendet man doch auch nur als Anfaenger wirklich an, oder nicht?
Nein, sieh dich nur einmal auf der Homepage eines großen Amerikanischen Wörterbuches um. Dort wird ein visual dictionary angeboten, das sich definitiv nicht (nur) an Anfänger richtet. Da findet man Vokabeln, die so mancher Student nicht kennt. Es ist zwar ein einsprachiges Wörterbucg, das gleiche wird aber mittlerweile auch von einem deutschen Verlag angeboten.
Und welcher Mensch, der im 1. Jahr Englisch lernt, kennt Woerter wie truce, vanity oder camaraderie.
Es geht hier eher indirekt um die von mir genannten Wörter. Diese dienten lediglich als ein Beispiel. Auf die ersten Lernjahre bezogen kann man dann halt Wörter wie lie, miracle oder knowledge zur Verdeutlichung nehmen.
Die Methode mit Bildern zu lernen ist sicherlich nicht verkehrt und manchmal auch sehr vorteilhaft, nur ist das Ganze doch arg begrenzt. Die meisten Wörter lassen sich halt nicht (bzw. nur sehr schwer) bildlich darstellen. Aus meiner Sicht ist es zudem sehr sehr wichtig, dass man Vokabeln auch immer in ihrem Kontext lernt, d.h. mit Beispielsätzen und den (wenn vorhanden) dazugehörigen Präpositionen sowie möglichen Synonymen (vergrößert den Wortschatz doch erheblich).