Hallo!
Ich bräuchte mal eure Hilfe bei der Korrektur des folgenden Textes.
Abstract
The sediment core from the eastern equatorial Pacific shows a continuous sedimentation. Thus the core seems to be an adequate source for investigations to a paleoceanographic view point.
We used the epibenthic foraminifera Cibicidoides Wuellerstorfi to measure stable isotopes δ18O and δ13C. The δ18O curve is used to constrain a rough age model using the oxygen isotope stratigraphy and investigations by Duplessy (1991). The δ13C-signal is used to reconstruct changing oxygen values over the time. Therefore we used an equation by Kroopnick (1985). Furthermore we use the changing oxygen values down core to propose some statements concerning paleowatermasses and nutrient distribution.
The δ18O values show an amplitude of 0.5‰ over the whole core. This implies a temperature variability of ±3°C and salinity changes of 1psu. Because of the small amplitude we did not reach the LGM in the core. Therefore the maximum age of the core is about 7kyr (Duplessy, 1991). We are not able to reconstruct a minimum age using a δ18O curve. To get an absolute age you have to use absolute dating methods.
The equation by Kroopnick (1985) used for the δ13C-values results in a maximum oscillation of the oxygen values of 95µmol kg-1. This implies large-scale changes of the oxygen minimum zone and the nutrient distribution. According to these results the circulation pattern in the eastern equatorial Pacific could be influenced by increasing El Niño events during the Holocene.
Es wäre wirklich toll, wenn mal jemand darüber geht...
Liebe Grüße
korrektur eines abstracts
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Duckduck (Contributor)
Re: korrektur eines abstracts
Hallo Ulrike und willkommen im Forum,
ich bin ja recht gut in Englisch, aber weiß dafür umso weniger über "geology, is it"? Ich ahne, worum es gehen könnte, aber ganz entscheidend notwendig ist der deutsche Ausgangstext, damit wir sicher sein können, was ausgesagt werden sollte. Den musst Du noch eben reinstellen, dann können wir grammatisch weiterhelfen - ich halte es hingegen für eher unwahrscheinlich, dass wir auf eventuelle inhaltliche Fehler stoßen...
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Grüße
Duckduck
ich bin ja recht gut in Englisch, aber weiß dafür umso weniger über "geology, is it"? Ich ahne, worum es gehen könnte, aber ganz entscheidend notwendig ist der deutsche Ausgangstext, damit wir sicher sein können, was ausgesagt werden sollte. Den musst Du noch eben reinstellen, dann können wir grammatisch weiterhelfen - ich halte es hingegen für eher unwahrscheinlich, dass wir auf eventuelle inhaltliche Fehler stoßen...
Grüße
Duckduck
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ulrike88
Re: korrektur eines abstracts
Dies ist nun der deutsche Text. Darunter befindet sich auch der englische Text noch einmal. Hier habe ich kleine Veränderungen vorgenommen.
Zusammenfassung
Der untersuchte Sedimentkern aus dem östlichen äquatorialen Pazifik zeigt einen kontinuierlichen, ungestörten Sedimentationsverlauf. Daher ist der Kern sehr gut für paläozeanographische Untersuchungen geeignet. Dazu werden, am karbonatischen Gehäuse der epibenthischen Foraminifere Cibicidoides wuellerstorfi, das δ18O- und
δ 13C-Verhältnis gemessen.
Die δ 18O-Kurve wird für die Erstellung eines groben Altersmodells herangezogen. Dazu wird die Sauerstoffisotopenstratigraphie und eine Arbeit von Duplessy (1991) verwendet. Das δ13C-Signal dient zur Rekonstruktion von Schwankungen des gelösten Sauerstoffs in der Wassersäule. Dazu wird eine Gleichung, aufgestellt durch Kroopnick (1985), genutzt. Außerdem werden die ermittelten Veränderungen in der Sauerstoffkonzentration im Kernverlauf, für Interpretationsansätze über Paläowassermassen und Nährstoffverteilung ausgewertet.
Die δ 18O-Werte zeigen eine maximale Amplitude von 0,5‰ über den gesamten Kernverlauf. Dies bedeutet eine Temperaturänderung von ±3°C und eine Salinitätsänderung von etwa 1psu. Aufgrund der geringen Amplitude vom maximalen zum minimalen δ 18O-Wert, reicht dieser Kern nicht bis in das LGM zurück. Das maximale Alter, welches angegeben werden kann, liegt bei 7k14Cyr BP (Duplessy, 1991). Mittels der δ
18O-Kurve ist es nicht möglich ein minimales Alter für den Kern zu rekonstruieren. Um also eine präzise und absolute Altersdatierung des Kerns zu erreichen, muss die 14C-Methode angewendet werden.
Für die δ 13C-Werte wird eine Gleichung angewendet, die durch Kroopnick (1985) veröffentlicht wurde. Diese führt zu maximalen Schwankungen der Sauerstoffkonzentration von 95µmol kg-1. Ausgehend von einer solchen Amplitude gab es große Veränderungen in der Ausbreitung der Sauerstoffminimumzone und damit auch der Nährstoffverteilung. Anhand dieser Annahmen ist ebenfalls davon auszugehen, dass das El Niño-Phänomen des Holozäns verstärkt auftritt und damit veränderte Zirkulationsmuster vorherrschten.
Abstract
The sediment core from the eastern equatorial Pacific shows a continuous sedimentation. Thus the core seems to be an adequate source for investigations to a paleoceanographic view point.
We used the calcareous shell of the epibenthic foraminifera Cibicidoides Wuellerstorfi to measure δ18O- and δ13C-ratios. The δ18O curve is used to constrain a rough age model using the oxygen isotope stratigraphy and investigations by Duplessy (1991). The δ13C-signal is used to reconstruct changing dissolved oxygen values within the watercolumn. Therefore we used an equation by Kroopnick (1985). Furthermore we use the changing oxygen values down core to propose some statements concerning paleowatermasses and nutrient distribution.
The δ18O values show an amplitude of 0.5‰ over the whole core. This implies a temperature variability of ±3°C and salinity changes of 1psu. Because of the small amplitude we did not reach the LGM in the core. Therefore the maximum age of the core is about 7k 14Cyr (Duplessy, 1991). We are not able to reconstruct a minimum age using a δ18O curve. To get an absolute age you have to use absolute dating methods like 14C.
The equation by Kroopnick (1985) used for the δ13C-values results in a maximum oscillation of the oxygen values of 95µmol kg-1. This implies large-scale changes of the oxygen minimum zone and the nutrient distribution. According to these results the circulation pattern in the eastern equatorial Pacific could be influenced by increasing El Niño events during the Holocene.
Zusammenfassung
Der untersuchte Sedimentkern aus dem östlichen äquatorialen Pazifik zeigt einen kontinuierlichen, ungestörten Sedimentationsverlauf. Daher ist der Kern sehr gut für paläozeanographische Untersuchungen geeignet. Dazu werden, am karbonatischen Gehäuse der epibenthischen Foraminifere Cibicidoides wuellerstorfi, das δ18O- und
δ 13C-Verhältnis gemessen.
Die δ 18O-Kurve wird für die Erstellung eines groben Altersmodells herangezogen. Dazu wird die Sauerstoffisotopenstratigraphie und eine Arbeit von Duplessy (1991) verwendet. Das δ13C-Signal dient zur Rekonstruktion von Schwankungen des gelösten Sauerstoffs in der Wassersäule. Dazu wird eine Gleichung, aufgestellt durch Kroopnick (1985), genutzt. Außerdem werden die ermittelten Veränderungen in der Sauerstoffkonzentration im Kernverlauf, für Interpretationsansätze über Paläowassermassen und Nährstoffverteilung ausgewertet.
Die δ 18O-Werte zeigen eine maximale Amplitude von 0,5‰ über den gesamten Kernverlauf. Dies bedeutet eine Temperaturänderung von ±3°C und eine Salinitätsänderung von etwa 1psu. Aufgrund der geringen Amplitude vom maximalen zum minimalen δ 18O-Wert, reicht dieser Kern nicht bis in das LGM zurück. Das maximale Alter, welches angegeben werden kann, liegt bei 7k14Cyr BP (Duplessy, 1991). Mittels der δ
18O-Kurve ist es nicht möglich ein minimales Alter für den Kern zu rekonstruieren. Um also eine präzise und absolute Altersdatierung des Kerns zu erreichen, muss die 14C-Methode angewendet werden.
Für die δ 13C-Werte wird eine Gleichung angewendet, die durch Kroopnick (1985) veröffentlicht wurde. Diese führt zu maximalen Schwankungen der Sauerstoffkonzentration von 95µmol kg-1. Ausgehend von einer solchen Amplitude gab es große Veränderungen in der Ausbreitung der Sauerstoffminimumzone und damit auch der Nährstoffverteilung. Anhand dieser Annahmen ist ebenfalls davon auszugehen, dass das El Niño-Phänomen des Holozäns verstärkt auftritt und damit veränderte Zirkulationsmuster vorherrschten.
Abstract
The sediment core from the eastern equatorial Pacific shows a continuous sedimentation. Thus the core seems to be an adequate source for investigations to a paleoceanographic view point.
We used the calcareous shell of the epibenthic foraminifera Cibicidoides Wuellerstorfi to measure δ18O- and δ13C-ratios. The δ18O curve is used to constrain a rough age model using the oxygen isotope stratigraphy and investigations by Duplessy (1991). The δ13C-signal is used to reconstruct changing dissolved oxygen values within the watercolumn. Therefore we used an equation by Kroopnick (1985). Furthermore we use the changing oxygen values down core to propose some statements concerning paleowatermasses and nutrient distribution.
The δ18O values show an amplitude of 0.5‰ over the whole core. This implies a temperature variability of ±3°C and salinity changes of 1psu. Because of the small amplitude we did not reach the LGM in the core. Therefore the maximum age of the core is about 7k 14Cyr (Duplessy, 1991). We are not able to reconstruct a minimum age using a δ18O curve. To get an absolute age you have to use absolute dating methods like 14C.
The equation by Kroopnick (1985) used for the δ13C-values results in a maximum oscillation of the oxygen values of 95µmol kg-1. This implies large-scale changes of the oxygen minimum zone and the nutrient distribution. According to these results the circulation pattern in the eastern equatorial Pacific could be influenced by increasing El Niño events during the Holocene.
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Duckduck (Contributor)
Re: korrektur eines abstracts
Puuuh, nicht gerade einer der leichteren Texte! Ich bin immer wieder erstaunt, was die Menschen alles so machen und verstehen. Hut ab! Ich habe soweit ich konnte alles berücksichtigt, weiß aber eventuelle Nachverbesserungen durch weise Menschen immer zu schätzen.ulrike88 hat geschrieben:Dies ist nun der deutsche Text. Darunter befindet sich auch der englische Text noch einmal. Hier habe ich kleine Veränderungen vorgenommen.
Zusammenfassung
Der untersuchte Sedimentkern aus dem östlichen äquatorialen Pazifik zeigt einen kontinuierlichen, ungestörten Sedimentationsverlauf. Daher ist der Kern sehr gut für paläozeanographische Untersuchungen geeignet. Dazu wird (Verhaltnis ist doch Einzahl, nicht?) am karbonatischen Gehäuse der epibenthischen Foraminifere Cibicidoides wuellerstorfi das δ18O- und δ 13C-Verhältnis gemessen.
Die δ 18O-Kurve wird für die Erstellung eines groben Altersmodells herangezogen. Dazu wird die Sauerstoffisotopenstratigraphie und eine Arbeit von Duplessy (1991) verwendet. Das δ13C-Signal dient zur Rekonstruktion von Schwankungen des gelösten Sauerstoffs in der Wassersäule. Dazu wird eine Gleichung, aufgestellt durch Kroopnick (1985), genutzt. Außerdem werden die ermittelten Veränderungen in der Sauerstoffkonzentration im Kernverlauf für Interpretationsansätze über Paläowassermassen und Nährstoffverteilung ausgewertet.
Die δ 18O-Werte zeigen eine maximale Amplitude von 0,5‰ über den gesamten Kernverlauf. Dies bedeutet eine Temperaturänderung von ±3°C und eine Salinitätsänderung von etwa 1psu. Aufgrund der geringen Amplitude vom maximalen zum minimalen δ 18O-Wert, reicht dieser Kern nicht bis in das LGM zurück. Das maximale Alter, welches angegeben werden kann, liegt bei 7k14Cyr BP (Duplessy, 1991). Mittels der δ
18O-Kurve ist es nicht möglich ein minimales Alter für den Kern zu rekonstruieren. Um also eine präzise und absolute Altersdatierung des Kerns zu erreichen, muss die 14C-Methode angewendet werden.
Für die δ 13C-Werte wird eine Gleichung angewendet, die durch Kroopnick (1985) veröffentlicht wurde. Diese führt zu maximalen Schwankungen der Sauerstoffkonzentration von 95µmol kg-1. Ausgehend von einer solchen Amplitude gab es große Veränderungen in der Ausbreitung der Sauerstoffminimumzone und damit auch der Nährstoffverteilung. Anhand dieser Annahmen ist ebenfalls davon auszugehen, dass das El Niño-Phänomen des Holozäns verstärkt auftritt und damit veränderte Zirkulationsmuster vorherrschten.
Abstract
The probed sediment core taken from the eastern equatorial Pacific shows a continuous, undisturbed sedimentation. This fact makes it an adequate object of research from a paleoceanographic point of view.
For our investigations we measure the δ18O- and δ13C-ratios in the calcareous shell of the epibenthic foraminifera Cibicidoides Wuellerstorfi. (Umstellung, damit wir nicht in jedem Satz ein "use" haben. Außerdem ist in der Vorlage Präsens verwendet worden, ich verbessere das jetzt in der Übersetzung, wo Past steht, OK?) The δ18O curve is used to draw up a rough age model by utilizing the oxygen isotope stratigraphy and investigations by Duplessy (1991). The δ13C-signal is used to reconstruct the changing values of dissolved oxygen within the watercolumn by applying an equation by Kroopnick (1985). Furthermore, we use the determined changing oxygen values down core to propose some statements concerning paleowatermasses and nutrient distribution.
The δ18O values show an amplitude of 0.5‰ over / throughout?? the whole core. This means / points to a temperature variability of ±3°C and salinity changes of 1psu. Due to the small amplitude we did not reach the LGM in the core, though. Therefore the maximum age of the core, which can be specified, is about 7k 14Cyr (Duplessy, 1991). We are not able to reconstruct a minimum age using a δ18O curve. So, in order to get an absolute age one will have to use absolute dating methods like 14C.
The equation published by Kroopnick (1985) is used for the δ13C-values results in a maximum oscillation of the oxygen values of 95µmol kg-1. This implies large-scale changes of the oxygen minimum zone and the nutrient distribution. According to these results the circulation pattern in the eastern equatorial Pacific could well have been and be influenced by increasing El Niño events during the Holocene.
Good luck says
Duckduck
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ulrike88
Re: korrektur eines abstracts
Vielen Dank!! Ich bin echt froh, dass du es dir mal angeschaut hast. meine grammatik ist leider immer nicht so super...
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caro64
Re: korrektur eines abstracts
Furthermore, we use the determined changing oxygen values down from the core to propose some statements concerning paleowatermasses and nutrient distribution.
You have done a great job Duckduck, well done
. The above sentence was right, it was just a bit confusing not knowing straight away where the 'down' belonged to (values or core). I suppose a comma would have done the trick too
.
You have done a great job Duckduck, well done
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Duckduck (Contributor)
Re: korrektur eines abstracts
@Caro, thanks for your friendly words, much appreciated, I'm sure... 
@Ulrike
Nun seien wir mal ehrlich: Dein Text war SUPER!!! Wenn Du mal genau hinsiehst, ist fast alles, was ich geschrieben habe grün, also stilistische Vorschläge. Du hast gerade mal 3 kleinere grammatische Fehler drin gehabt, lächerlich wenig bei so einem komplizierten Text. Also, stell Dein Licht nicht unter den Scheffel: Dein Englisch ist PRIMA!!!
Und ich bin sicher, Deine Arbeit ist von großer wissenschaftlicher Präzision und sogar poetischer Schönheit, wenn ich leider auch nicht ein Wort davon wirklich verstehe...
Prost Ulrike und Kroopnick
Duckduck (2010)
@Ulrike
Nun seien wir mal ehrlich: Dein Text war SUPER!!! Wenn Du mal genau hinsiehst, ist fast alles, was ich geschrieben habe grün, also stilistische Vorschläge. Du hast gerade mal 3 kleinere grammatische Fehler drin gehabt, lächerlich wenig bei so einem komplizierten Text. Also, stell Dein Licht nicht unter den Scheffel: Dein Englisch ist PRIMA!!!
Und ich bin sicher, Deine Arbeit ist von großer wissenschaftlicher Präzision und sogar poetischer Schönheit, wenn ich leider auch nicht ein Wort davon wirklich verstehe...
Prost Ulrike und Kroopnick
Duckduck (2010)