Hi Grinder, willkommen im Forum!
Dies ist mein 3. Anlauf, weil ich irgendwo immer steckenbleibe bei Deinem Satz. Schon der deutsche Ausgangssatz ist nicht ganz rund und so muss ich auch friendly (freundliches Hallo, übrigens!!!) widersprechen, Deine englischen Sätze stimmen so auch nicht, selbst wenn Du das "if" reinbaust. Die Regeln für die Kombinationen der Zeiten in den if-Sätzen sind im Englischen ja sehr streng.
Die Lösung scheint mir zu sein, dass wir den deutschen Satz anders ausdrücken müssen, denn schon der stimmt nicht.
Du willst doch ausdrücken, dass "wir" mehr Erfolg haben würden, wenn wir nicht gegen eine ungenannte Mannschaft spielen würden, sondern gegen die anderen (= eine andere Mannschaft), oder?
Der gesamte Satz ist denkbar schwierig formuliert.
Also nähern wir uns mal an,
denn da liegt in Wirklichkeit die Lösung: die englische Sprache widersetzt sich einer zu komplizierten, verklausulierten Satzkonstruktion.
So auch in Deinem Fall, da bin ich sicher, denn ich habe echt viele Möglichkeiten durchprobiert und bin immer beim

geendet!
Bitte schön:
Wir hätten mehr Erfolg, wenn wir gegen die anderen spielen würden.
We would be more successful / have more success if we played against the others. (Wir verwenden hier die Zeitform "Past", weil das Englische keine eigene Konjunktivform der Verben mehr kennt, mit Ausnahme des Verbs "be". Insofern erklärt sich Dein Gefühl, dass es sich wie Vergangenheit anhört, aber es ist Konjunktiv).
ODER:
Wir werden mehr Erfolg haben, wenn wir gegen die anderen spielen.
We will be more successful / have more success if we play against the others.
Also ist meine Lösung: lass uns den Engländern folgen und auf allzu, oft unnötig, komplizierte Sätze verzichten. Zumindest im Englischen sind die nämlich nicht beliebt.
Grüße
Duckduck