Delfino hat geschrieben:COCOYAM hat geschrieben:"The Veldt" by Ray Bradbury
Assignment 1
Summarize the plot of the story.
"The Veldt" is a science fiction short story by Ray Bradbury which was published in an issue of The Saturday Evening Post in 1950.
The Headleys, an American family, consisting of mother, father and two 10 year old children (son and daughter), have installed the latest technology in their house so that they don't have to do a stroke of work themselves in regard to the housework. They strive for the best upbringing of their kids - who had psychological problems in former times - by using these new technology gadgets and amenities. They call their new domicile “Happy-life Home” because it does the laundry, cooks meals and does all the other things too. Not surprisingly though, after a while Mr. and Mrs. Headley get the feeling of being useless.
One day Mrs. Headley hears strange roars from their children's nursery so she sends her husband to check. The nursery is a fully automatically room that changes its environment according to the thoughts and emotions of the children's minds by turning them into reality. It modifies itself every time when someone enters the nursery. The two dimensional walls become a three dimensional African veldt with dangerous lions, vultures and antelopes while the ceiling turns into a sky with a blazing sun. Hidden speakers and odorophonics provide the perfect sound and odours for an authentic setting.
Because Mr. and Mrs. Headley are afraid of these cruel telepathic emanations of their children’s minds and they want to lock up this room for a while. The children are secretive about the room and pretend that there is no African scenery in it at all. The parents realize that they spoil their children too much and that the consequence of this new house, and the freedom it gives to them, is disobedience.
They ask the children's psychologist for advice and according to him the Headleys should start a new life because the house has taken complete control over their lives. He especially worries about the hidden danger in the nursery since it has totally replaced the parents as educators. The parents are determined to venture a new beginning after switching off the house and tell their children about their plan. The kids react angrily and protest against these intentions with all their might. In the end, Mr. Headley gives his children one last chance to be in their nursery. When the psychologist finally returns he discovers Mr. and Mrs. Headley's dead bodies which have been battered by the lions in the nursery.
Der Raum paßt die Umgebung entsprechend den Gedanken jeder eintretenden Person an.
Was passiert wenn sich die Vorstellungen der anwesenden Personen widersprechen?
Wieso werden nur die Gedanken der Kinder umgesetzt und nicht die aus dem Selbsterhaltungstrieb resultierenden Gedanken der Eltern?
Wieso werden die Eltern nicht durch die Hoffnung des Psycholgen doch noch ein Lebenszeichen zu finden wiederbelebt?
...
Eine tolle Story läßt weniger offene Fragen zurück.
@COCOYAM, prima Zusammenfassung soweit, ich finde, Du hast insgesamt ziemlich die wichtigen Punkte genannt und dadurch die Geschichte gut zusammengefasst. Am sprachlichen Ausdruck kannst Du hier und da noch etwas arbeiten...
@Delfino
Deine Reaktion finde ich sehr interessant und ich vermute, dass sie geprägt ist durch eine eher naturwissenschaftliche Weltsicht. Für Science Fiction ja auch gerade gut geeignet. Erlaube nun noch den literaturwissenschaftlichen Kommentar einer alten Ente.
Der Ton der Geschichte ist insgesamt wissenschaftskritisch, das darf man nicht übersehen. Was der Mensch erfunden hat, um die ultimative Bequemlichkeit in ein Haus zu bringen, hat zunächst nach einer gewissen Zeit zur Folge, dass sich die Eltern langweilen, weil sie eben nichts mehr selber zu tun haben, und sich schließlich sogar unwohl und überflüssig fühlen.
Das ist sozusagen die erste Stufe der Kritik.
Die zweite aber ist, dass Radbury zeigt, dass auch die mit den besten Absichten getätigten Erfindungen der Menschheit ein Risiko in sich bergen. In diesem Fall korrumpiert ein Zimmer zwei zwar von Anfang an psychisch etwas gestörte, aber zunächst wohl ungefährliche Kinder. Stellten sie sich erst noch eine Märchenwelt vor, wechselten ihre Träume nach einiger Zeit und wurden immer gefährlicher und blutrünstiger. Es wird angedeutet, dass der Plan, die Eltern zu beseitigen, schon früher gefasst worden ist, weil die Eltern eine Brieftasche des Vaters, von Löwenzähnen zerkaut, im Zimmer finden.
Deine Frage beantwortet sich aus der Intention des Autors. Er erklärt nicht, warum das Zimmer irgendwann nicht mehr funktioniert, wie es soll, und das ist auch gar nicht die wirkliche Frage. Wichtig ist vielmehr, dass das Zimmer sozusagen ein eigenes Leben entwickelt. Dieses Eigenleben ist eine Symbiose aus einerseits den technischen Möglichkeiten, die es bietet, und andererseits den gestörten Seelen der Kinder.
Worum es geht ist aufzuzeigen, dass eine Erfindung, so positiv sie auch zuerst erscheint, immer potentiell gefährlich ist und vom Menschen nicht beherrschbar.
Also die alte Frage nach der Moral wissenschaftlichen Strebens: darf der Mensch alles erfinden, was er erfinden kann, oder sollte er gewisse Bereiche aussparen?
Grüße
Duckduck
