Hallo,
das Wort but hat mehrere Bedeutungen. Es kann heissen aber, sondern und ausser. Das Problem ist das diese Woerter einen kleinen Unterschied haben.
He is not good at playing soccer but at playing volleyball.
1. Er ist nicht gut im Fussball spielen, aber im Volleyball spielen.
2. Er ist nicht gut im Fussball spielen, sondern im Volleyball spielen.
Dort gibt es fuer mich eine gewissen Unterschied und ich denke ihr wisst was ich meine. Falls nicht, dann erklaer ich es.
Nun heisst but auch ausser, wofuer man eigentlich auch "except' verwenden koennte, doch viele Leute bervorzugen "but" warum auch immer. Warum ist es so populaer.
Vielen Dank
und schoene Woche
but
-
Duckduck (Contributor)
Re: but
Same to you!Awesome hat geschrieben:Hallo,
das Wort "but" hat mehrere Bedeutungen. Es kann heissen aber, sondern und ausser. Das Problem ist, dass diese Woerter einen kleinen inhaltlichen Unterschied haben.
He is not good at playing soccer but at playing volleyball.
1. Er ist nicht gut im Fussball spielen, aber im Volleyball spielen.
2. Er ist nicht gut im Fussball spielen, sondern im Volleyball spielen.
Dort gibt es fuer mich eine gewissen Unterschied und ich denke, ihr wisst, was ich meine. Falls nicht, dann erklaer ich es. Doch, ich weiß, was Du meinst. Wenn Du das mögliche Missverständnis, wenn es auch nicht so tragisch ist, vermeiden willst, musst Du eine andere Konstruktion wählen:
"He is not good at playing soccer, but really smashing at playing volleyball!"
"He is not good at playing soccer, you know! It's volleyball he's great at!"
Aber insgesamt wird der Kontext meistens klären, ob es "aber" oder "sondern" heißen muss. Allerdings in einer Arbeit, ohne Kontext, kann es missverständlich sein, da hast Du Recht.
Nun heisst "but" auch "ausser", wofuer man eigentlich auch "except" verwenden koennte, doch viele Leute bervorzugen "but" warum auch immer. Warum ist es so populaer?
Es ist einfach Umgangssprache. Mach was!
Übrigens aber umgangssprachlich mit Objektfall, formell mit Subjektsform:
"Everyone went home but him." (Umgangssprache)
"Everyone went home but/except he." (formelle Sprache)
Vielen Dank
und schoene Woche
Duckduck
-
Awesome
Re: but
Vielen Dank,
deine Antwort ist genau das was ich haben wollte.
Doch nun ergibt sich wegen deine letzten Saetzen eine neue Frage auf, die ich schon immer einmal fragen wollte.
Subjekt vs. Objekt
Im Deutsch und Englischen gibt es deutliche Unterschiede.
I was told she was ill. -> Mir wurde erzeahlt sie sei krank.
Me too -> Ich auch.
Doch oft denke ich das es doch irgendwie falsch ist.
Me and you are going tot he soccermatch tonight. (Der Esel nennt sich immer zuerst)
It is me. (Mir wurde gesagt das "It is I" eigenltich die richtige Loesung sei, doch andere native speaker sehen das als komplett falsch an.
mfg
deine Antwort ist genau das was ich haben wollte.
Doch nun ergibt sich wegen deine letzten Saetzen eine neue Frage auf, die ich schon immer einmal fragen wollte.
Subjekt vs. Objekt
Im Deutsch und Englischen gibt es deutliche Unterschiede.
I was told she was ill. -> Mir wurde erzeahlt sie sei krank.
Me too -> Ich auch.
Doch oft denke ich das es doch irgendwie falsch ist.
Me and you are going tot he soccermatch tonight. (Der Esel nennt sich immer zuerst)
It is me. (Mir wurde gesagt das "It is I" eigenltich die richtige Loesung sei, doch andere native speaker sehen das als komplett falsch an.
mfg
-
Duckduck (Contributor)
Re: but
Grüße vonAwesome hat geschrieben:Vielen Dank,
deine Antwort ist genau das, was ich haben wollte. Schön!
Doch nun taucht wegen deiner letzten Saetzeneine neue Frage auf, die ich schon immer einmal stellen wollte.
Subjekt vs. Objekt
Im Deutschen und Englischen gibt es deutliche Unterschiede.
I was told she was ill. -> Mir wurde erzeahlt sie sei krank. Ganz richtig, das "I" ergibt sich notwendigerweise aus der Regel, dass im Englischen ein Subjekt am Anfang des Satzes stehen muss, also ein Substantiv oder Pronomen im Nominativ.)
Me too -> Ich auch. (Auch ganz richtig, aber eben umgangssprachlich, wärest Du formeller unterwegs, würdest Du sagen: "So do/am I.")
Doch oft denke ich das es doch irgendwie falsch ist.
Me and you are going to the soccer-match tonight. (Der Esel nennt sich immer zuerst) (Iahh! Wieder umgangssprachlich ganz richtig. Formeller gesprochen würdest Du sagen "You and I are going to the tennis match tonight, aren't we, dear?")
It is me. (Mir wurde gesagt das "It is I" eigentlich die richtige Loesung sei, doch andere native speaker sehen das als komplett falsch an.
Die grammatische Regel der formellen Sprache besagt tatsächlich, dass das Pronomen im Subjektfall stehen muss, wenn es prädikativ verwendet wird (also nach einer Form von "be" oder anderen linking verbs steht ("seem, appear, remain, stay"). Das hat damit zu tun, dass die Form "be" eine Art Gleichheitszeichen in einer Gleichung darstellt, die man so auflösen könnte:
"The winner is he!"
"is" ist das Gleichheitszeichen, davor und danach muss dasselbe stehen, also davor Nominativ (wer/was? "the winner") und danach Nominativ (wer/was? "he").
ABER:
In der Umgangssprache, die, mind you, ja nicht falsch ist, sondern eben nur nicht immer regelkonform, ist es üblich, auch nach "be" den Objektfall zu benutzen. Dass Deine Frage also unterschiedlich beantwortet wurde, hat sicher etwas mit der "Regeltreue" der Befragten zu tun.
Duckduck