frage zu einer Wendung

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A.wilhelm.scream

frage zu einer Wendung

Beitrag von A.wilhelm.scream »

also ich weiss zwar nich ob das so gut hier in das Forum passt, aber denke mal schon.
Also ich hab in einem Lied die Wendung

"the places we once know"

aufgeschnappt. Und da die Band soweit ich weiss Amerikaner sind, bin ich mir zu 95 % sicher, dass die eher kein falsches Englisch singen. Ich hab mir auch nochmal den Teil zum Konjunktiv angeguckt. Aber irgendwie kann ich immer noch nichts mit dem Satz anfangen. Würde z.B. das 'once' nicht dastehen, hätte ich nicht soviele Probleme das als Konjunktiv zu übersetzen. Aber man kann ja nicht "Die Orte die wir einst gekannt hätten" oder "kennen würden" sagen, oder?

CID

Beitrag von CID »

bist du sicher, dass du das richtig "aufgeschnappt" hast?

A.wilhelm.scream

Beitrag von A.wilhelm.scream »

naja eigentlich war ich mri das schon, vorallem ich hab auf ein paar Seiten rumgesucht, also die Lyrics und sowas haben, und da stand es auch mit 'know'. Bin jetzt aber nach ca. 45min auf ne Seite gestossen bei der 'knew' steht. Also denke ich mal das wird des Rätsels Lösung sein ;) danke trotzdem.
thread kann geschlossen werden.

A.wilhelm.scream

Beitrag von A.wilhelm.scream »

danke für die Aufklärung :big_thumb:

also da muss ich vielleicht zur Erklärung zu sagen, dass ich mich schon seitdem ich Englischunterricht hatte eher zu der amerikanisch-englischen Sprache hingezogen gefühlt habe. Ich kann das schlecht erklären, aber um es kurz zu machen, mir gefällt der 'flow' irgendwie besser :wink:

Und der 3 1/2 wöchige USA-Aufenthalt hat das nur bestärkt hehe.

Ich glaube ich kann aber von meiner Position dennoch nicht wirklich beurteilen, wer das bessere Englisch spricht, aber dafür haben wir ja Leute wie dich, die das objektiv betrachten können.

A.wilhelm.scream

Beitrag von A.wilhelm.scream »

ok ich verstehe schon was du meinst und stimme da auch mit dir überein. Also jetzt vorallem in Hinblick darauf, dass man Sprachen nicht aussterben lassen sollte bzw. darf. Ich meine auch heute noch lernen Menschen Latein, obwohl die Sprache schon lange nich mehr gesprochen wird. Und ich muss sagen auch ich finde die lateinische Sprache sehr interessant, weil man dadurch sehr viel über andere (romanische) Sprachen und ihre Grammatik lernt.

Und um nochmal auf das "bessere Englisch" zu sprechen zu kommen: Meinst du vielleicht auch, dass sich dieser Streit, also wer die bessere Sprache hat, auch vielleicht aus den unterschiedlichen Lebensstilen entwickelt hat? Also z.B. der Lebensstil der Engländer ist ja sicherlich unterschiedlich von dem der Amerikaner und ich könnte mir vorstellen, dass sich da vielleicht Unstimmigkeiten entwickelt haben. Oder z.B. auch durch die Politik die die beiden Länder betrieben haben. Also könntest du dir vorstellen, dass sich die Streitigkeiten die in den oben genannten Bereichen enstanden sind, sich vielleicht auf diese "Sprachstreitigkeit" übertragen haben?

das wäre bzw. ist ein sehr interessantes Thema muss ich sagen ;)

und tut mir Leid, wenn das jetzt ein wenig abdriftet.

A.wilhelm.scream

Beitrag von A.wilhelm.scream »

okay ich verstehe. danke nochmal für die Informationen ;) Ich hab nämlich irgendwie von meinen Englischlehrern das nie so vermittelt bekommen, dass Amerikanisches und Britisches Englisch zwei "eigenständige" Sprachen sind. Nur mal als Beispiel, das einzige was uns erzählt worden ist, war, dass sich BE und AE nur in der Schreibweise bestimmter Wörter unterscheiden. Wenn ich jetzt da das höre was du erzählst, find ich das schon sehr interessant, und finde es auch irgendwie bezeichend für die Lehrer (sicher nicht alle, aber doch die Mehrzahl), die denken "Ja gut ich habe jetzt meinen Abschluss, jetzt geb ich mein Wissen weiter und lerne nichts mehr dazu." Ich kann das irgendwie nicht verstehen, dass da gar nicht das Bedürfnis ist bei einer so interessanten Sprache mit der Zeit zu gehen. Gut, aber hängt vielleicht auch generell von der Einstellung ab.

Hachje, darüber könnte man sich stundenlang unterhalten :wink:

MLS

Beitrag von MLS »

Wenn dich die vielen Variationen des Englischen interessieren, dann kannst du mal folgendes, sehr interessantes Buch lesen: Die Differenzierung des Englischen in nationale Varianten. Eine Einführung.
Da findest du wirklich alle Varianten, die es auf der Welt gibt. Da es nur eine Einführung ist, sind nicht alle Details aufgeschlüsselt, aber es ist trotzdem sehr gut. Nur leider auf Deutsch.
Ein anderes Buch, das sich mit diesem Thema beschäftigt und auf Englisch geschrieben ist heißt Oxford Guide to World English. Das ist auch super und geht schon ziemlich ins Detail.

A.wilhelm.scream

Beitrag von A.wilhelm.scream »

danke MLS für den Hinweis, wenn hier mal ein wenig Ruhe eingekehrt ist, werd ich mich vielleicht daran wagen ;)

ja ich denke ich weiss was du meinst. Solange die Menschen wirklich des Hochdeutschen mächtig sind merkt man in den Texten keinen Unterschied ;) Ich glaube auch, dass mir das mit den 2 Sprachen nicht so wirklich aufgefallen ist, weil ich erst einmal in London war, und da war ich 10 oder so, also war ich da auch noch nicht so an der Sprache interessiert. Vorallem glaube ich aber, dass es bei mir gerade auch viel mit der Musik zusammenhängt, weil ich eben auch daran sehr interessiert bin und auch hauptsächlich amerikanische Bands höre. Hat alles mal damit angefangen, dass ich ein grosser Fan von Blink182 war und alle Texte die es von denen je gab ins Deutsche übersetzt hab.

Und nochmal wegen dem Sprechen: Ich hab auch vor hier in Freiburg einen native speaker zu suchen, damit ich endlich auch mal etwas mehr Englisch sprechen kann, weil ich denke, dass das immer noch das Wichtigste ist. Vorallem wenn ich hoffentlich im übernächsten Semester mit dem Englischstudium anfangen kann.

Cliff

Beitrag von Cliff »

Wenn ich auc noch ein Buch empfehlen darf... hier, Das hat mir mein Dozent empfohlen. Vor allem das Kapitel über die Geschichte des American English finde ich sehr interessant.

Und auch das hier ist sehr schön zu lesen. hier. Hier werden sprachliche Besonderheiten aller 50 Staaten der USA aufgeführt. Ist ganz amüsant und interessant zu lesen.

zum Thema. Wie Ron schon sagte hat sich das Englisch auf beiden Seiten des Atlantiks so weit von einander wegentwickelt, daß man eigentlich von zwei Sprachen reden muß. Interessant ist ja, daß Briten mittlerweile stark von den Amerikanern beeinflußt werden, wenn auch weniger in der Aussprache. Viele habe wohl erkannt, daß man in der Wirtschaft und Forschung mit AmE weiterkommt als mit BrE. Vor ca. 150 Jahren haben Amerikansiche Schriftsteller noch Wert darauf gelegt möglichst British zu schreiben, wohlhabende Familien haben ihre Kinder nach England geschickt und heute ist es wohl eher umgekehrt. So schnell kann sich eine Sprache ändern. :wink:

A.wilhelm.scream

Beitrag von A.wilhelm.scream »

ja sicher ich bin sehr froh, dass ich das Board hier gefunden hab, und vorallem auch, dass es hier kompetente Leute gibt, die einem helfen :wink: Meine Schwäche beim Englischen ist nämlich die Grammatik, die werde ich jetzt aber auch nochmal wiederholen ; ganz von vorne. Das Meiste was ich auf Englisch sage geht eben eher noch nach dem Gefühl, außerdem hat man ja doch irgendwie auf der Uni eine ganz andere Motivation als in der Schule.

Aber danke nochmal für die Diskussion, ich finde sowas auch immer sehr interessant. Und gleichzeitig kann ich mich auf diesem Weg auch nochmal für die wirklich gute Arbeit die du und die anderen Moderatoren leisten bedanken :wink:

danke Cliff für die Buchempfehlungen, die werd ich mir auch erstmal notieren. Hachja ich wäre echt froh wenn der Tag doppelt so lang wäre, dann würde ich vielleicht auch mal mit 'The great Gatsby' und 'Jarhead' fertig werden *seufz* ^^

Waabooz

Beitrag von Waabooz »

Verlass dich nicht darauf, dass in Songs immer alles grammatikalisch richtig ist. Selbst die Beatles oder Bob Dylon haben Zeug geschrieben/gesungen, das einem die Haare zu Berge stehen lässt. z.B. 'the light I never knowed' (Bob Dylan, Don't thonk twice) Also: Nicht so eng sehen nd als 'künstlerische Freiheit' abhaken.