Nein, Liebe war nicht im Spiel. Manons Mann benutzte männliche und weibliche Sklaven, für :censored: Affären - er meinte, das Recht zu haben.
So sehr viele Einzelheiten weiß ich auch nicht mehr. Ich glaube, weil die Ehe kinderlos war, wurde das Verhältnis zu Sarah intensiver, denn er wollte Kinder. Das 1. Kind, Walter, ist behindert. Das 2. ist ein Mädchen, von dem Manon immer sagt, es sei so hässlich.
Manon behandelt die Sklaven gut, so wie sie das früher bei ihrem Vater erlebt hat. Dieser war zu seinen Sklaven immer gerecht und freundlich, behandelte sie wie Menschen. Alle Sklaven wollten gern zu ihm, da sie wussten, es geht ihnen gut dort. Er starb - ich glaube, bei einem Feuer - als sie noch ein Kind war. Ihr Mutter "verkaufte" sie quasi an den Sklavenhalter als Braut.
Manon kommt mit der Situation nicht klar, dass ihr Mann zu den Sklaven so brutal ist - so ganz anders, als ihr Vater es war.
Am liebsten würde sie die Plantage mit allen Sklaven verkaufen.
Das tut sie dann nach dem Tod ihres Mannes und zieht in die Stadt (New Orleans).
Aber sie behält Sarah.
Mr. Roget, ein freier, schwarzer Handwerker, der es zu etwas Wohlstand gebracht hat, möchte Sarah frei kaufen und heiraten. Aber Manon will ihr "property" nicht hergeben, erlaubt ihm, Sarah zu heiraten unter der Bedingung, dass sie weiterhin ihre Sklavin bleibt.
Als er damit nicht einverstanden ist, weist sie ihm die Tür und macht ihm klar, wenn er versuchen sollte, ihr Eigentum zu stehlen, würde er bestraft werden.
Sie möchte so sein wie ihr Vater, ist aber eigentlich so, wie ihr Mann es war. Der Mann wird übrigens nie beim Namen genannt.
So - an mehr kann ich mich wirklich nicht mehr erinnern.
