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Sätze und kurze Texte, die korrigiert wurden
zappenduster

Abstract

Beitrag von zappenduster »

Hallo zusammen!

Ich sitze gerade am Abstract meiner Masterthesis und könnte kontrollierende Blicke brauchen, ob mein Versuch der Übersetzung in's Englische halbwegs brauchbar klingt, bzw. wo noch dringende Korrekturen nötig sind.
Ich kopiere hier die deutsche und englische Fassung rein und würde mich über Anmerkungen/Anregungen/Hinweise freuen!

Vielen Dank schon mal,
Christian

Kurzfassung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung des Wohnens in Einrichtungen der Wiener Wohnungslosenhilfe. Anhand einer theoretischen, interdisziplinären Annäherung an das Wohnen wird folgende Definition von Wohnen hergeleitet:
Angemessenes Wohnen bedeutet, rechtlich abgesichert und langfristig über einen Wohnraum zu verfügen, der in einem adäquaten baulichen Zustand ist, Schutz vor Krankheit, Witterung, physischer und psychischer Gefährdung bietet, Gestaltungs-, Selbstbestimmungs-, Reproduktions- und Teilhabemöglichkeiten eröffnet, sowie in einer bedürfnisgerechten Wohngegend verortet ist. Dadurch wird ein Rahmen geschaffen, der einen emotionalen, persönlichen und identitätsstiftenden Bezug zum Wohnraum ermöglicht, Erholung und Regeneration fördert und das Gefühl, ein Zuhause zu haben, zulässt.

Im empirischen Abschnitt wird der Frage nachgegangen, inwieweit wohnen in der Wohnungslosenhilfe möglich ist. Durch eine qualitative Inhaltsanalyse von Konzepten, Hausordnungen und Nutzungs-/Kooperations-/Betreuungsverträgen verschiedenster Einrichtungen der Wiener Wohnungslosenhilfe werden Abgrenzungen von der Definition von Wohnen und diesbezügliche Begründungen eruiert. Im Rahmen von sechs ExpertInneninterviews werden diese Abgrenzungen thematisiert und weitere inhaltliche Schwerpunkte zur Relevanz des Wohnens in der Wohnungslosenhilfe erhoben.

Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass es in allen Angebotssegmenten Abgrenzungen vom Wohnen gibt. Ausmaß von und Begründungen für diese Abgrenzungen fallen sehr unterschiedlich aus. Generell kann aber festgestellt werden, dass mit Ausnahme des Housing First-Ansatzes in allen Einrichtungen die sozialarbeiterische und Wohnbetreuung im Mittelpunkt stehen und Aspekte des Wohnens nachgereiht werden. Im abschließenden Abschnitt werden die Ergebnisse kontextualisiert und reflektiert, um gesellschaftliche wie politische Rahmenbedingungen zu skizzieren und daraus resultierende Verantwortungen der Wohnungslosenhilfe abzuleiten.

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Abstract
This thesis deals with the relevance of residing in institutions of the „Viennese Assistance Programme for the Homeless“. On the basis of a theoretical and interdisciplinary approach to residing the following definition is deduced:
Adequate residing means to have a housing space that is legally protected and long-term available, in an appropriate state of repair, offers protection from disease, weather, physical and psychological harassment, allows the possibility of design, self-determination, reproduction and participation and furthermore is located in an area that is according to the needs. Thereby surrounding conditions are created that allow an emotional, personal and identity-generating relation to the housing space, foster recovery and regeneration and make the feeling to have a home possible.

The empirical part deals with the question to which extent residing is possible in institutions for the homeless. Based on a content analysis of concepts, house rules and utilization/cooperation/assistance treaties differentiations of the definition of residing are determined. In six expert interviews these differentiations are discussed and further key aspects of the relevance of residing in institutions for the homeless are inquired.

The findings of this thesis show that there are differentiations from residing in all institutions. Extent of and reasons for these differentiations turn out very diversely. With the exception of the housing first approach there is a general focus on professional assistance and social work and aspects of residing are of secondary importance. In the concluding part of this thesis the findings are brought into context and reflected to outline social and political frame conditions and hence resulting responsibilities of the assistance programme for the homeless.

LongBeach

Re: Abstract

Beitrag von LongBeach »

You should better consult a proof reader. A master thesis is too important.

UltimoSparc

Re: Abstract

Beitrag von UltimoSparc »

Hi.

You wrote:
In six expert interviews these differentiations are discussed and further key aspects of the relevance of residing in institutions for the homeless are inquired.

Better:
In six expert interviews, these differentiations are discussed ...