dannibanni hat geschrieben:Hi Dani,
I am also new here
and my reasons to register here are nearly the same as yours. After I did my
Abitur[sub]1[/sub] exams, I never had the
opportunity[sub]2[/sub] to improve
my English[sub]3[/sub]. While I
was studying[sub]4[/sub] I had some
English[sub]5[/sub] lessons but it was not enough to get better. When I started my job in a company
that[sub]6[/sub] makes plastic parts for the automotive industr
y. I more and more realized that it is
so[sub]7[/sub] important to
practice[sub]8[/sub] my
English. We have customers all
over the world so it is necessary to speak and write, but I always feel bad in such situations. I know that my
spoken English in particular is horrible and
when[sub]9[/sub] I am in a tele
phone conference or
when I get a call from
an[sub]10[/sub] English speaking customer, I think my
pronunciation[sub]11[/sub] is embarrassing...
in the last two years I had
English lessons with a native speaker as often as I could[sub]12[/sub], but it was very expensive and he
did not do it[sub]13[/sub] very well. So I thought that
it might be better to get in contact with people
on[sub]14[/sub] the www who have the same problem

Perhaps we can start a conversation and find some other people who want to talk in
English :freu:
Let me also introduce myself: My Name is also Dani and I was also born in 1979 :prost: Really
funny[sub]15[/sub]!!! I live in a small town between Hannover and Bielefeld with my boyfriend. My hobby is my 21 years old horse, we also have two cats.
I am looking forward to
hearing[sub]16[/sub] from you

1 - Da es keine offiziellen Übersetzungen für Begriffe aus dem Schulsystem gibt, werden diese Bezeichnungen einfach in ihrer deutschen Form verwendet. Falls man auf eine Übersetzung wert legt, dann muss man auf eine beschreibende Übersetzung zurückgreifen. Man kann aber nicht einfach einen Begriff aus einem gänzlich unterschiedlichen Schulsystem benutzen.
2 - "Possibility" ist hier das falsche Wort, denn es ist eine ganz abstrakte und ggf. auch hypothetische Möglichkeit. Was du hier brauchst ist aber das Wort "opportunity" dass von einer konkreten Gelegenheit spricht. Du hattest immerhin immer die Möglichkeit (hypothetisch) aber eben nicht die Gelegenheit.
3 - Ich würde hier nicht "improve myself" benutzen, da es nicht spezifiziert in welcher Art man sich verbessern will. Der Satz klingt nämlich dann so, als ob du dich seit dem Abitur in keiner Weise weiterentwickelt hast.
4 - Wenn man über zwei Handlungen spricht von denen die eine innerhalb des Zeitraums der anderen stattfindet, dann wird die längere (also die umfassende) Handlung im Continuous verwendet.
5 - Im Englischen werden alle Namen und alle namensähnlichen Bezeichnungen groß geschrieben. Das schließt auch die Namen von Nationalitäten und Sprachen ein. Im Englischen werden diese Wörter immer groß geschrieben. Auch dann, wenn man die entsprechenden Übersetzungen im Deutschen klein schreiben müsste. Beispiel: "I have a
Japanese car." aber "Ich habe ein
japanisches Auto."
6 - "Who" benutzt man nur, wenn man damit echte Personen meint. Wenn man über eine Firma spricht, dann ist das in der Regel aber nicht der Fall, denn meist meint man die Firma als Institution. Who kann man benutzen, wenn man explizit die Belegschaft meint, das würde man hier aber anders formulieren.
7 - Das klingt für mich etwas seltsam.
8 - Das deutsche Wort "trainieren" kann man nicht einfach so als "train" übersetzen. Wir fassen im Deutschen nämlich zwei verschiedene Dinge zusammen nämlich jemanden zu trainieren und etwas zu trainieren. Diese beiden Dinge werden im Englischen aber getrennt. Man benutzt "train" oder "coach" wenn man jemanden trainiert, und man benutzt "practice" wenn man etwas trainiert.
9 - If bedeutet "falls", und das passt hier nicht sonderlich gut. Es ist bei dir ja offensichtlich keine Frage ob du telefonieren musst sondern nur wann.
10 - Ob man
a oder
an sagt, hängt davon ab wie das nachfolgende Wort gesprochen wird. Da hier
English als nächstes kommt, und dieses Wort mit einem Vokal beginnt muss hier
an stehen.
Achtung, nur die Aussprache ist entscheidend. Man sagt zum Beispiel "
a european nation" weil
european mit einem
j-Laut beginnt, also nicht mit einem Vokal sondern mit einem Konsonanten.
11 -
Speaking ist etwas seltsam. Es ist vergleichbar mit "mein Sprechen" im Deutschen, und wir sagen ja auch nicht "mein Sprechen ist schrecklich" sondern wir sagen "meine Aussprache" oder "mein Englisch" usw.
12 - Hier gibt es mehrere kleine Probleme. Zum einen die Satzstellung. Du musst darauf achten, dass Zeitangaben wie "as often as I could" nicht mitten im Satz stehen können sondern nur am Ende des Satzes (wo sie in einer bestimmten Reihenfolge mit anderen Adverbialen stehen). Dann natürlich wieder die Großschreibung von "English"
Und schließlich "could". Das Hilfsverb "could" ist die Vergangenheitsform von "can". Wenn du also einen Satz in der Vergangenheit hast, dann musst du "could" benutzen, wo du in der Gegenwart "can" nehmen würdest. Da dein Satz eine Zeitangabe in der Vergangenheit enthält muss der Satz selbst auch der Vergangenheit stehen, und daher "could".
13 - Verneinungen sind nochmal eine ganz spezielle Sache im Englischen. Eine Verneinung muss im modernen Englisch immer ein Hilfsverb enthalten (in älteren Schriften findet man es noch häufig ohne Hilfsverb).
Wenn man schon eine grammatische Form hat, die bereits ein Hilfsverb benötigt (Perfect, Continuous, Passive etc.) dann ist die Voraussetzung schon erfüllt, und man kann einfach noch ein "not" hinzufügen um zu verneinen. Wenn man aber wie hier eine grammatische Form ohne ein weiteres Hilfsverb hat, dann muss man noch "do not" oder "did not" verwenden.
14 - Im Englischen ist man "auf" dem Netz unterwegs, da das Netz hier als ein Netz von Datenverkehrswegen gesehen wird. Im Deutschen sagen wir "im" weil wir es als eine Art "Raum" ansehen. Ortspräpositionen sind ein recht schwieriger Teil der Sprache, da sie sich sogar von Region zu Region unterscheiden können.
15 - Vorsicht!
Funny bedeutet nicht immer lustig sondern es kann in vielen Situationen als
seltsam interpretiert werden. Hier ist halbwegs klar, was du meinst, aber hättest du einfach nur "That's funny" geschrieben, dann wäre es schon nicht mehr so klar.
16 - Nach "look forward to" und "be looking forward to" muss immer ein Substantiv stehen. Du musst ein Verb also immer in die ing-Form bringen.
Fun fact (at least for me):
The words
train and
coach can both mean "to teach someone something" but in both cases the meaning is actually connected to another meaning of the respective word in transportation:
Train
As you probably know the word train can also mean a railway train. The word train comes from the Latin word
trahere. It was brought into the English language during the Norman-French rule over England in the Middle Ages. The original Latin meaning is (among others) "to pull" and even though it changed quite a bit (and in a very roundabout way) it always retained that meaning.
When train entered the English language it was first used for "something that is pulled" like the trailing end of a dress or skirt. The meaning of training someone was then derived from something like "pulling into shape" or "drawing out so it can be formed to ones liking".
Coach
The word
coach started its history in the Hungarian village of Kocs (pronounce: Kotsh). In the 14th century someone in Kocs invented (or rather re-invented as the Romans had already known this) the spring suspension for carriage wheels. They called the carriages "kocsi szekér" which translates to "carriage from Kocs" and quickly became referred to only as "kocsi" (kotshi).
The Germans quickly picked up on that invention. The "Kotsche" became widely used. When the invention reached France it did so with the German name, although they changed it slightly to "coche" to match French pronunciation. And since France and England had a lot of trade going on at that time, the "coche" also reached England. Over time "coche" became "coach".
The meaning "to teach" was born in Oxford University. There the tutors were called "coach" because they were said to "carry the students through the exams".
Another fun fact:
You're writing is reasonably understandable, and that's actually a good thing. There is no need to be perfect, because there are so many different dialects of English that do things slightly differently, that not even native speakers can claim perfect English.