Hallo ,
kann mir jemand sagen, ob dieser Text in Ordnung ist ? Ich soll die Stellung des Autors analysieren .
.... The second half of the article can be divided into two parts. The first part( ll. 99-125) deals with the adoption of a new reform for recruiting workers mainly in tabacco plants in Jamestown.
The next part (ll125-150) deals with the first attack of native Americans on settlers and the 'second starving time' .
The authors opinion is shown on the basis of several stylistic devices.
The first example is " Jamestown was the place to find a cash cow and an economic system of exploiting it"(l. 99) , and shows the luckiness of the settlers who got rich with the export of a species of tabacco which was not theirs
but of their neighbour people. So the author underlines their idea to trade with it and their politics which allowed intentured servancy that bound workers to labor for 7 years which helped them to become very successfull but made them to egoists who behave corressponding their " foolish , fierce and stubborn way" (ll59) in that "businness proposition" (l.38).
The second example is " our original sin was not very original"(ll.100-101) and shows that the author tries to improve the Americans reputation, which is known whith its exploitation of blacks and slaves , and is a diversion from Americas blame in the past .
The third and last example is the description of the government with" the need to keep ...in line led to Jamestowns most far reaching innovation , representative government "(ll130-133) and sounds if the government was not the ambition of the reformers and its development was luck again . Moreover the adjectives before " government " underline that there was nothing more that affected the present than it . The adjectives are very positive but later they lose their beauty and the description continues with the fact that the government and its assembly is unnesseccary and unhelpful for the democratic development .
To sum up , the author has a neutral attitude towards Jamestown importance for America because of happenings after its settlement and the consequences for America today .
bitte korrigieren
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Keswick (Contributor)
Re: bitte korrigieren
Hallo. Achte bitte auf die Leerzeichen vor und nach diversen Satzzeichen.sanane11 hat geschrieben:Hallo ,
kann mir jemand sagen, ob dieser Text in Ordnung ist ? Ich soll die Stellung des Autors analysieren .
.... The second half of the article can be divided into two parts. The first part (ll. 99-125) deals with the adoption of a new reform for recruiting workers mainly for tabacco plants in Jamestown.
The next part (ll125-150) deals with the first attack of native Americans on settlers and the 'second starving time' .
The author's opinion is shown on the basis of several stylistic devices.
The first example is "Jamestown was the place to find a cash cow and an economic system of exploiting it"(l. 99) , and shows the luck of the settlers who got rich with the export of a species of tabacco which was not theirs
but of their neighbour people. So the author underlines their idea to tradewithit (do you mean trade the tobacco?) and their politics which allowed intentured servancy that bound workers to labor for 7 years which helped them to become very successfull but made them to egoists who behave corressponding (this doesn't make any sense) their " foolish , fierce and stubborn way" (ll59) in that "business proposition" (l.38).
The second example is "our original sin was not very original"(ll.100-101) and shows that the author tries to improve the Americans reputation, which is known whith its exploitation (what do you mean here?) of blacks and slaves, and is a diversion from America's blame in the past .
The third and last example is the description of the government: "the need to keep ...in line led to Jamestowns most far reaching innovation , representative government "(ll130-133). and sounds if the government was not the ambition (what do you mean here?) of the reformers and its development was luck again . Moreover the adjectives before "government " underline that there was nothing more that affected the present than it (please give examples for the adjectives you mention, otherwise this sentence won't make any sense to anyone who isn't familiar with the original text) . The adjectives are very positive but later they lose their beauty and the description continues with the fact that the government and its assembly is unnesseccary and unhelpful for the democratic development.
To sum up, the author has a neutral attitude towards Jamestown importance for America because of happenings after its settlement and the consequences for America today .
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sanane11
Re: bitte korrigieren
Okey , danke erstmal:)
Also , da wo steht " what do you mean here" wusste ich nicht wie ich das formuleren sollte :
1. Der Autor versucht den schlechten Ruf der Amerikaner zu verbessern , da diese in der Welt als Ausbeuter bekann sind. Somit versucht er zu zeigen ,dass man die Schuld nicht nur ihnen geben sollte.
2.die Formulierung hört sich so an , als hätten die Reformer gar nicht danach gestrebt eine solche Regierung zu formen , sondern es ist einfach dazu gekommen . also es ging diesen gar nicht um die Demokratie und Rechte..
3.bei government meine ich die Beschreibung " most far- reaching" , da dieses sich sehr positiv und fortschrittlich anhört und den Amerikanischen Leser evtll. stolz machen kann / soll .
Wie soll ich das in Worte fassen ?
Also , da wo steht " what do you mean here" wusste ich nicht wie ich das formuleren sollte :
1. Der Autor versucht den schlechten Ruf der Amerikaner zu verbessern , da diese in der Welt als Ausbeuter bekann sind. Somit versucht er zu zeigen ,dass man die Schuld nicht nur ihnen geben sollte.
2.die Formulierung hört sich so an , als hätten die Reformer gar nicht danach gestrebt eine solche Regierung zu formen , sondern es ist einfach dazu gekommen . also es ging diesen gar nicht um die Demokratie und Rechte..
3.bei government meine ich die Beschreibung " most far- reaching" , da dieses sich sehr positiv und fortschrittlich anhört und den Amerikanischen Leser evtll. stolz machen kann / soll .
Wie soll ich das in Worte fassen ?
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tiorthan
Re: bitte korrigieren
Zusätzlich zu den Fehlern die Keswick gefunden hat noch folgendes:
Das Wort "indentured" enthält ein "d" denn es ist mit dem Wort "tooth" verwandt
... zumindest über zehn Ecken. Es hat eine der umständlichsten Wortgeschichten, die ich kenne, und weil sie so schön ist, hänge ich die einfach ans Ende meines Beitrags
So, nun Sprachgeschichte.
Das Wort "indentured" kommt von "indenture", was so viel wie "Vertrag" oder "Verpflichtung" bedeutet und ursprünglich wohl eher für solche Verpflichtungen benutzt wurde die ein Auszubildender im Mittelalter mit seinem Meister eingegangen ist. Indenture ist auch im Mittelalter in die Englische Sprache (eben in die Mittelenglische Sprache) gekommen als Wortbildung aus "indent" und "-ure" .
"Indent" bedeutete zu dieser Zeit "eine Vertiefung machen". Ich vermute (ich weiß es nicht sicher) dass diese neue Bedeutung aus irgendeiner Art des Vertragsabschlusses herrührt, bei dem man etwas irgendwo eingeritzt hat, was zu dieser Zeit nicht selten gewesen sein dürfte. "Indent" selbst wurde aus dem Adjektiv "indented" (= mit zahnförmigen Vertiefungen versehen, gezahnt) gebildet, was ungewöhnlich ist, weil normalerweise die Adjektive aus den Verben gebildet werden.
"Indented" wurde aus dem Lateinischen übernommen, oder genauer gesagt aus dem mittelalterlichen Kirchenlatein und zwar aus dem Wort "indentatus". Dieses Wort ist ein zusammengesetztes Adjektiv aus der Vorsilbe "in", was "nach innen" heißt und "dentatus" was "mit Zacken versehen" oder "gezahnt" heißt. (Interessanterweise scheint "dentatus" auch die Bedeutung "mit Elfenbein geglättet" haben zu können, aber das ergibt mit der Vorsilbe "in" keinen Sinn.)
"Dentatus" ist eine Adjektivbildung aus dem Lateinischen Wort "dens" das Zahn bedeutet, und was man zum Beispiel auch in "dentist" im Englischen wiederfindet.
Das Wort "tooth" hat eine wesentlich unspektakulärere Geschichte. Im Altenglischen war es noch "toth" mit einem langen O. Da Englische sich aus der Sprache der Angeln, Sachsen, Friesen und Jüten entwickelt hat, kann ich nicht genau sagen aus welcher Sprache es übernommen wurde, aber vielleicht war es einfach eine Mischung aus allen dreien. Bei diesem Wort dürften sie sich sowieso nicht sehr unterschieden haben. Ich glaube "tand" hätten dort alle verstanden. Immerhin kommen alle drei ja aus der Germanischen Sprachfamilie. Im Urgermanischen hieß der Zahn noch "tanþ" (das "þ" wird wie ein "th" im heutigen Englisch gesprochen)
Latein und Germanisch haben schließlich einen gemeinsamen Vorfahren, die Indogermanische Sprache. Die Sprache hat zwar niemand aufgeschrieben, aber wenn man sich genug Sprachen ansieht, dann findet man die wahrscheinlichsten gemeinsamen Vorfahren der Wörter. In diesem Fall "h3dénts" oder "h3dónts", je nachdem welchen Linguisten man fragt. Viel interessanter ist in dem Zusammenhang vielleicht das "h3" am Anfang. Seltsamerweise sind sich die Linguisten da nämlich einig ... bloß keiner weiß wie das eigentlich ausgesprochen worden ist. Ein häufiger Vorschlag ist ein stimmhafter velarer Frikativ also der Laut den man bekommt, wenn man versucht das "ch" in "ach" gleichzeitig mit einem R auszusprechen.
Die Sachsen in der Geschichte hier sind übrigens nicht die Sachsen im Bundesland Sachsen. Das Volk der Sachsen war ursprünglich in dem Landstrich zu Hause, den wir heute Niedersachsen nennen. Das Bundesland hat den Namen hingegen im wahrsten Sinne des Wortes "geschenkt" bekommen. Sprachgeschichtlich handelt es sich bei den Menschen in diesem Bundesland um Thüringer.
Das Wort "servancy"wirst es wahrscheinlich in keinem Wörterbuch finden (Random House und British Dictionary kennen es beide nicht).sanane11 hat geschrieben: which allowed indentured servitude
Das Wort "indentured" enthält ein "d" denn es ist mit dem Wort "tooth" verwandt
Hier muss natürlich ein Genitiv hin.towards Jamestown's importance for America
So, nun Sprachgeschichte.
Das Wort "indentured" kommt von "indenture", was so viel wie "Vertrag" oder "Verpflichtung" bedeutet und ursprünglich wohl eher für solche Verpflichtungen benutzt wurde die ein Auszubildender im Mittelalter mit seinem Meister eingegangen ist. Indenture ist auch im Mittelalter in die Englische Sprache (eben in die Mittelenglische Sprache) gekommen als Wortbildung aus "indent" und "-ure" .
"Indent" bedeutete zu dieser Zeit "eine Vertiefung machen". Ich vermute (ich weiß es nicht sicher) dass diese neue Bedeutung aus irgendeiner Art des Vertragsabschlusses herrührt, bei dem man etwas irgendwo eingeritzt hat, was zu dieser Zeit nicht selten gewesen sein dürfte. "Indent" selbst wurde aus dem Adjektiv "indented" (= mit zahnförmigen Vertiefungen versehen, gezahnt) gebildet, was ungewöhnlich ist, weil normalerweise die Adjektive aus den Verben gebildet werden.
"Indented" wurde aus dem Lateinischen übernommen, oder genauer gesagt aus dem mittelalterlichen Kirchenlatein und zwar aus dem Wort "indentatus". Dieses Wort ist ein zusammengesetztes Adjektiv aus der Vorsilbe "in", was "nach innen" heißt und "dentatus" was "mit Zacken versehen" oder "gezahnt" heißt. (Interessanterweise scheint "dentatus" auch die Bedeutung "mit Elfenbein geglättet" haben zu können, aber das ergibt mit der Vorsilbe "in" keinen Sinn.)
"Dentatus" ist eine Adjektivbildung aus dem Lateinischen Wort "dens" das Zahn bedeutet, und was man zum Beispiel auch in "dentist" im Englischen wiederfindet.
Das Wort "tooth" hat eine wesentlich unspektakulärere Geschichte. Im Altenglischen war es noch "toth" mit einem langen O. Da Englische sich aus der Sprache der Angeln, Sachsen, Friesen und Jüten entwickelt hat, kann ich nicht genau sagen aus welcher Sprache es übernommen wurde, aber vielleicht war es einfach eine Mischung aus allen dreien. Bei diesem Wort dürften sie sich sowieso nicht sehr unterschieden haben. Ich glaube "tand" hätten dort alle verstanden. Immerhin kommen alle drei ja aus der Germanischen Sprachfamilie. Im Urgermanischen hieß der Zahn noch "tanþ" (das "þ" wird wie ein "th" im heutigen Englisch gesprochen)
Latein und Germanisch haben schließlich einen gemeinsamen Vorfahren, die Indogermanische Sprache. Die Sprache hat zwar niemand aufgeschrieben, aber wenn man sich genug Sprachen ansieht, dann findet man die wahrscheinlichsten gemeinsamen Vorfahren der Wörter. In diesem Fall "h3dénts" oder "h3dónts", je nachdem welchen Linguisten man fragt. Viel interessanter ist in dem Zusammenhang vielleicht das "h3" am Anfang. Seltsamerweise sind sich die Linguisten da nämlich einig ... bloß keiner weiß wie das eigentlich ausgesprochen worden ist. Ein häufiger Vorschlag ist ein stimmhafter velarer Frikativ also der Laut den man bekommt, wenn man versucht das "ch" in "ach" gleichzeitig mit einem R auszusprechen.
Die Sachsen in der Geschichte hier sind übrigens nicht die Sachsen im Bundesland Sachsen. Das Volk der Sachsen war ursprünglich in dem Landstrich zu Hause, den wir heute Niedersachsen nennen. Das Bundesland hat den Namen hingegen im wahrsten Sinne des Wortes "geschenkt" bekommen. Sprachgeschichtlich handelt es sich bei den Menschen in diesem Bundesland um Thüringer.
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sanane11
Re: bitte korrigieren
Ja , das ist eine wirklich sehr komplizierte Wortgeschichte und auch interessant , aber ich finde es nett wenn man neues Allgemeinwissen übermittelt bekommt
nochmals danke dafür