Hi,
auf der Seiter hier steht ja, dass falls ein Verb nach dem Relativpronomen kommt, man es nicht weglassen kann.
Ich hatte jetzt aber schon einige Sätze, in denen ein Verb nach nach dem Relativpronomen kam, man es aber nicht weglassen konnte.
Meine Lehrerin meint, dass es drauf ankomme, ob der Relativsatz ein eigenes Subjekt hat. Falls dieser ein eigenes Subjekt hat, kam man es weglassen.
Was meint ihr dazu?
Grüße
Relativsatz
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tiorthan
Re: Relativsatz
Die Position des Verbs ist nicht der Grund dafür, dass das Relativpronomen weggelassen werden kann oder nicht. Einzig und allein die Frage ob das Relativpronomen auch das Subjekt des Satzes ist, entscheidet darüber.
Wenn das Relativpronomen jedoch das Subjekt ist, dann folgt in der Regel unmittelbar darauf das Verb.
Die Beschreibung in deinem ersten Satz stimmt deiner Formulierung in der Fragestellung überein, ich kann also nicht ganz nachvollziehen, was dein Problem ist.
Wenn das Relativpronomen jedoch das Subjekt ist, dann folgt in der Regel unmittelbar darauf das Verb.
Die Beschreibung in deinem ersten Satz stimmt deiner Formulierung in der Fragestellung überein, ich kann also nicht ganz nachvollziehen, was dein Problem ist.
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Astro
Re: Relativsatz
Hi,
also du meinst eher, wenn der Relativsatz ein eigenes Subjekt hat, dass er weggelassen werden kann?
Und was ist mit dieser Regel, dass man das Relativpronomen weglassen kann, falls kein Verb nach ihm folgt?
Gruss
also du meinst eher, wenn der Relativsatz ein eigenes Subjekt hat, dass er weggelassen werden kann?
Und was ist mit dieser Regel, dass man das Relativpronomen weglassen kann, falls kein Verb nach ihm folgt?
Gruss
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tiorthan
Re: Relativsatz
Deine Formulierungen sind mir nicht ganz klar:
Ich gehe davon aus, dass deine Frage war, wann man einen Relativsatz in einen Contact-Clause umwandeln kann.
Contact-Clause = Relativsatz ohne Relativpronomen
Diese Umwandlung ist nur dann möglich, wenn das Relativpronomen nicht das Subjekt des Relativsatzes ist.
Es gibt nur diese eine Regel dazu.
Was meinst du an dieser Stelle mit "er"? Den ganzen Relativsatz? Das habe ich auf keinen Fall gemeint. Wann man Relativsätze weglassen kann hängt von ganz anderen Dingen ab.Astro hat geschrieben: also du meinst eher, wenn der Relativsatz ein eigenes Subjekt hat, dass er weggelassen werden kann?
Ich gehe davon aus, dass deine Frage war, wann man einen Relativsatz in einen Contact-Clause umwandeln kann.
Contact-Clause = Relativsatz ohne Relativpronomen
Diese Umwandlung ist nur dann möglich, wenn das Relativpronomen nicht das Subjekt des Relativsatzes ist.
Es gibt nur diese eine Regel dazu.
Das ist genau die gleiche Regel, außer dass in dieser Formulierung Beobachtung und Ursache verwechselt wurden. Wenn das Verb dem Relativpronomen direkt folgt, dann ist das Relativpronomen auch das Subjekt des Satzes.Und was ist mit dieser Regel, dass man das Relativpronomen weglassen kann, falls kein Verb nach ihm folgt?
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Astro
Re: Relativsatz
Also was ist denn jetzt mit dieser Regel? Irgendwie verstehe ich deine Aussagen nicht so ganz.
Zieht diese Regel immer, dass man ein Relativpronomen weglassen kann, falls kein Verb nach dem Relativpronomen folgt???
Zieht diese Regel immer, dass man ein Relativpronomen weglassen kann, falls kein Verb nach dem Relativpronomen folgt???
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tiorthan
Re: Relativsatz
Nein! Wer auch immer diese "Regel" aufgestellt hat, hat einen Fehler gemacht und eine falsche Voraussetzung als Ausgangspunkt verwendet. Es gibt diese Regel einfach nicht. Der Fett gedruckte Satz in meinem vorangehenden Beispiel ist die einzige gültige Regel. Punkt.
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Astro
Re: Relativsatz
Also man achtet immer darauf, ob der Relativsatz ein eigenes Subjekt hat, wenn ja, kann das Relativpronomen weglassen, richtig.
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tiorthan
Re: Relativsatz
Ja.
Auf der Seite, die du verlinken wolltest, steht die Verbposition nur als Eselsbrücke, das ist jedoch etwas gänzlich anderes als eine Regel sondern nur eine Hilfestellung. Wenn das Verb unmittelbar auf das Relativpronomen folgt, dann hat der Relativsatz kein eigenes Subjekt. Wenn das Verb nicht unmittelbar nach dem Relativpronomen steht, dann heißt das jedoch noch nicht, dass der Satz auch ein eigenes Subjekt hat.
Auf der Seite, die du verlinken wolltest, steht die Verbposition nur als Eselsbrücke, das ist jedoch etwas gänzlich anderes als eine Regel sondern nur eine Hilfestellung. Wenn das Verb unmittelbar auf das Relativpronomen folgt, dann hat der Relativsatz kein eigenes Subjekt. Wenn das Verb nicht unmittelbar nach dem Relativpronomen steht, dann heißt das jedoch noch nicht, dass der Satz auch ein eigenes Subjekt hat.
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Astro
Re: Relativsatz
Okay, dann fasse ich mal zusammen:
Als erstes achte ich darauf, ob der Hauptsatz alleine stehen kann und klar aussagend ist. Falls das der Fall ist, muss der Relativsatz in Kommata gesetzt werden, Pronomen muss benutzt werden, und es darf kein that benutzt werden. (non-defining)
Ist das nicht der Fall, haben wir es mit einem normalen Relativsatz zu tun, bei dem ich jetzt darauf achte, ob im Relativsatz ein eigenes Subjekt vorhanden ist. Falls ja, kann ich das Relativpronomen weglassen, falls nicht, muss eins hin und es werden keine Kommata gesetzt. (defining)
Würdest du das so als korrekt ansehen und unterschreiben?
Gruß
Als erstes achte ich darauf, ob der Hauptsatz alleine stehen kann und klar aussagend ist. Falls das der Fall ist, muss der Relativsatz in Kommata gesetzt werden, Pronomen muss benutzt werden, und es darf kein that benutzt werden. (non-defining)
Ist das nicht der Fall, haben wir es mit einem normalen Relativsatz zu tun, bei dem ich jetzt darauf achte, ob im Relativsatz ein eigenes Subjekt vorhanden ist. Falls ja, kann ich das Relativpronomen weglassen, falls nicht, muss eins hin und es werden keine Kommata gesetzt. (defining)
Würdest du das so als korrekt ansehen und unterschreiben?
Gruß