LiZZa_Lie hat geschrieben:
Nun würde ich euch gerne bitten, dass ihr meinen Essay durchlest und die grammatikalischen Fehler verbessert.
Ein Essay ist etwas anderes, nämlich eine Abhandlung eines Themas in der du dich mit dem Thema auseinandersetzt. Du beschreibst und interpretierst (zumindest in Ansätzen) eine Zeichnung und das erfüllt nicht so ganz die Definition eines Essays.
The cartoon is about air pollution. It is a coloured cartoon.
In the picture you can see an office. Two men[sub]1[/sub] are standing in the office. They are looking out of the window. The man on the left seems to have a happy expression. The man on the right seems to have a shocked expression.
The man on the left is saying to the other man: "Good, I see we are finally going green."
In the background outside[sub]2[/sub] the window you can see many factories. It looks like a big industry. The factories have[sub]3[/sub] many huge chimneys. Above the chimneys you can see clouds of green smoke. You can´t see the sky because everything[sub]4[/sub] is green.
The cartoon deals with air pollution. The cartoonist wants to criticize that factories produce too much smoke. I think the man on the left looks like the boss. He looks happy and successful. He doesn't understand the problems of air pollution. The other man is shocked about the clouds of green smoke. The sentence what[sub]5[/sub] the boss is saying is a pun. He doesn't[sub]6[/sub] understand the meaning of "going green".
The meaning is not[sub]7[/sub] to produce as[sub]8[/sub] much smoke as you can. He should produce as little[sub]9[/sub] smoke as he can. He should be more environmentally friendly. The smoke destroys[sub]10[/sub] the environment.
The message of the cartoon is clear: The factories produce too[sub]11[/sub] much smoke.
I think the cartoonist is quite right. The cartoon is funny because of the pun. In my opinion, there is urgent action[sub]12[/sub].
Personally, I am convinced that we must change something.
1 - Das Wort
mans gibt es in der englischen Sprache nicht. Der Plural von
man wird
men geschrieben. Die Aussprache unterscheidet sich ein wenig (obwohl der Unterschied für viele Deutsche nicht direkt erkennbar ist).
2 -
Out of benutzt man eher um
heraus aus auszudrücken.
3 -
Has ist die Form, die man für
he,
she oder
it verwendet. Das Wort
factories kann man aber nur durch
they ersetzen und deshalb kann dort nicht
has stehen.
4 - Obwohl ich
all nicht als falsch empfinde, würde ich es eher bei abstrakteren Sachen verwenden. Die Umgebung besteht für mich aus vielen konkreten Dingen und deshalb finde ich
everything passender. Das ist möglicherweise auch nur mein persönliche Meinung.
5 - Das hier ist ein Relativsatz. Relativsätze erkennt man daran, dass sie ein bestimmtes anderes Wort näher bestimmen. Relativsätze werden mit einem sogenannten Relativpronomen eingeleitet. Es gibt drei Relativpronomen im Englischen und das sind
who (hiervon gibt es noch die Objektform
whom und die Possesivform
whose),
which und
that. Das Wort
what kann kein Relativpronomen sein (es kommt lediglich – recht selten – umgangssprachlich vor, aber das ist in solchen Texten tabu).
Who wird nur verwendet, wenn eine Person damit bezeichnet wird (oder ein Lebewesen, denen eine Persönlichkeit zugestanden wird),
which bezeichnet Gegenstände und Nichtpersonen (zum Beispiel Tiere, Pflanzen etc.) und
that kann für beides verwendet werden (die genauen Regen dazu würden aber den Rahmen sprengen).
Vollständig müsste der Relativsatz also lauten: "The sentence
which/that the boss is saying ..."
Es gibt noch eine vierte Art von Relativsätzen nämlich die sogenannten
Contact Clauses. Das sind Relativsätze, die gänzlich ohne Relativpronomen auskommen. Contact clauses bildet man, indem man das Relativpronomen einfach weglässt. Das geht nur bei bestimmten Sätzen, nämlich dann, wenn das Relativpronomen nicht das Subjekt des Relativsatzes ist. Das ist in diesem Beispiel sogar der Fall, denn das Subjekt des Relativsatzes ist
the boss. Contact clauses werden in solchen Situationen oft bevorzugt, weil sie kürzer sind. Die einzige Gefahr dabei ist, dass man mehrdeutige Sätze produziert (sogenannte Garden Path Sentences).
6 - Du verwendest das falsche Zeichen für die Auslassungen. Das Korrekte Zeichen ist der Apostroph. Auf einer deutschen Tastatur ist es das Zeichen, das über der Raute (#) steht. Du hast dagegen den Akut-Akzent benutzt. Wenn du per Computer oder Schreibmaschine schreibst, dann ist das eigentlich jedes Mal ein Schreibfehler.
7 - An dieser Stelle würde man die beiden Worte auch getrennt aussprechen, denn das
not ist in Sätzen, die einen Kontrast darstellen sollen, in der Regel betont.
8 - Im Englischen wird "so ... wie ..." immer mit zwei
as ausgedrückt:
as ... as ...
9 -
Less heißt
weniger. Aber man kann nicht
weniger Rauch produzieren als man kann (das ist ein Widerspruch in sich selbst). Stattdessen kann man
so wenig
wie möglich produzieren. Du siehst hier wieder das Muster "so ... wie..." das ich unter 8 schon beschrieben habe. Es muss also auf jeden Fall
as ... as ... heißen. Das Ende des Satzes "wie er kann" ist mit
as he can schon richtig. Aber das Problem ist
wenig. Das wenig in
"so wenig wie möglich" wird mit
little (also eigentlich
klein) ausgedrückt. Das muss man sich hier einfach merken. Es muss also
as little smoke as he can heißen.
10 - Der Merksatz
"He, She, It, -s muss mit." trifft nicht nur auf Sätze zu in denen
he,
she oder
it direkt enthalten sind sondern auf alle Sätze in denen man das Subjekt durch eines dieser Pronomen ersetzen kann. Bei "The smoke" kann man
it einsetzen und damit muss im Präsens auch ein
-s angehängt werden.
11 - Es gibt sowohl das Wort
too mit zwei O als auch das Wort
to mit einem O. Zwei O schreibt man immer dann, wenn es
zu wie in
zu viel oder
zu wenig heißt, ansonsten schreibt man ein O.
12 - Das ergibt keinen Sinn, hier fehlt etwas, was willst du damit aussagen?
Ich bin der Meinung, dass du der Interpretation nicht weit genug folgst, die Farbe des Rauchs und die Formulierung des Satzes finde ich dabei wichtig.