Aber ja, lieber kölsche
rlümmel!
Ganz bestimmt verbessere ich auch weiter alles, was mir so auffallen mag an Deinem Englisch. Und Du hast natürlich jedes Recht auf der Welt, anderer Meinung zu sein! Sicher kann man mit den Kursen bei der VHS Glück oder weniger Glück haben, aber zumindest hat man den Anreiz, hinzugehen, weil man ja dafür bezahlt hat. Vielleicht läßt sonst bei manchen Menschen der Elan sehr viel schneller nach als es nötig wäre, um Fortschritte zu erzielen.
Die von Dir favorisierte Birkenbihl-Methode kenne ich nicht. Aber Deine Frage, ob das Lernen von Grammatik heutzutage noch zeitgemäß ist, muss ich nachdrücklich mit
JAAAA beantworten.
Sicher kann man die Notwendigkeit diskutieren und das nicht nur in Abhängigkeit davon, für welchen Zweck man die Sprache braucht. Um im Urlaub und mit Kumpeln Gespräche radebrechen zu können, reicht sicher viel weniger Basiswissen und Wissen um die grammatischen Regeln aus. Keine Frage. Aber real braucht die Kenntnisse zunächst für die Schule, d.h. da werden Klausuren geschrieben, in denen er/sie zeigen muss, dass er/sie die Sprache beherrscht - und zwar korrekt beherrscht. Da geht es nicht um das typische "Aber ein Engländer würde mich doch auch so verstehen"-Geschachere, das ich selbst aus meinen Kursen so gut kenne. (Ich bin nämlich nicht Teilnehmer sondern Veranstalter von Kursen für Erwachsene u.a. an der VHS.)
Wenn man im Berufsleben das Englische braucht, dann muss man sich nicht irgendwie verständlich machen, dann muss man die Sprache möglichst perfekt beherrschen.
Jeder soll am Ende natürlich die Methode wählen, die ihm am besten passt. So habe ich eben einfach mal meinen antiquierten Vorschlag eingestellt, denn der passt ja ziemlich gut zu meinem äußeren und inneren Erscheinungsbild!!!
Liebes Drückerchen, mein Guter!
Duckduck